Aktuelles  
           
 
 

Herzlich willkommen bei der ESG!

Die ESG ist bunt. Unsere gute Nachricht (evangelisch = gute Nachricht) für Euch ist:

Alle Studierenden, aus allen Himmelsrichtungen, Hochschulen und Studienfächern sind bei uns willkommen!


Herzlich willkommen zum Sommersemester!


 

Alles beginnt mit der Sehnsucht, heißt ein Gedicht von Nelly Sachs.

Vielleicht trifft sich Eure und unsere Sehnsucht, wenn es darum geht spannende, neue Leute kennenzulernen?! Die ESG mit ihren vielfältigen Veranstaltungen ist ein guter Ort dafür.

 

Ganz besonders möchten wir dieses Sommersemester Teamer/innen einladen.

Wir suchen junge Leute, die Lust haben das Gemeindeleben der ESG aktiv mit zu gestalten. Wenn Du vor Deinem Studium schon aktiv warst in der Jugendarbeit und nun neuen Anschluss suchst, bist Du hier richtig. UND Studierende ohne Teamer-Erfahrung, aber mit Freude an Gemeinschaft, die einen neuen Treffpunkt suchen, sind sehr willkommen! In unseren schönen Räumen gibt es viel Spielraum.

Fühl’ Dich eingeladen und komm zu einem Kennenlernabend, am Dienstag den 13. April, um 19 Uhr im Haus B der ESG. Für Abendbrot und Getränke ist gesorgt.

 

„Der Anfang jeden Werkes ist das Wort, der Anfang jeder Tat die Überlegung. Die

Wurzel aller Pläne ist das Herz.“ Jesus Sirach 37,16+17


Fahrt zum ökumenischen Kirchentag

ESG Kiel und KSG Kiel fahren gemeinsam zum 2. Ökumenischen Kirchentag (12. bis 16. Mai 2010) nach München!
Wenn Du Lust hast, mitzukommen, dann melde Dich ganz schnell in der ESG Kiel.

Vorbereitungstreffen: Sonntag, 18. April 2010, 16 bis 19 Uhr in der KSG, Reventlouallee 18-24, Kiel.


Jahreslosung 2010

Euer Herz erschrecke nicht. Glaubt an Gott und glaubt an mich. Johannes 14, 1

 

Auszüge aus der Neujahrspredigt von Dr. Margot Käßmann zur Jahreslosung. Gehalten in der Dresdener Frauenkirche am 1. Januar 2010

…Der Neubeginn als Chance. Wir dürfen gespannt sein, was kommt. Voller Hoffnung und Erwartung. Alles ist gut. Oder wie Xavier Naidoo in seinem neuen Lied singt: „Alles kann besser werden!“ Das ist ein schönes Gefühl. Und das dürfen wir auch zulassen.

Aber – ja, auf dieses aber haben Sie sicher schon gewartet. Denn leider ist eben nicht alles gut. Wir haben allen Grund, zu erschrecken. Damit ist nicht ein lustiger Spaß nach dem Motto: huch, da habe ich mich erschrocken gemeint! Kein Halloweenunfug oder Horrorfilm oder Scherz. Nein, es geht hier um echtes Erschrecken, tiefe Erschütterung, Lebensangst in einer existentiellen Dimension….

Sich selbst konfrontieren mit den großen Fragen des Lebens, mit dem was mein Leben in Frage stellt, das braucht Mut und Vertrauen. Gottvertrauen, wie Jesus es meint mit dieser Aufforderung: Glaubt an Gott und glaubt an mich. Vertraut euch an! Ihr könnt nie tiefer fallen als in Gottes Hand. Unser Gott weiß etwas vom Leben, weil er eben nicht in fernen Himmelswelten blieb, sondern mitten unter uns war, auch Leid, Sterben und Tod kennt. An ihn glauben heißt, die Spannungen unseres Lebens auch im neuen Jahr nicht ausblenden, sondern mutig aus Gottes Hand nehmen, was kommt und unser Leben verantwortlich gestalten so gut wir es vermögen. Wenn wir beten, nehmen wir diese Haltung an: Vertrauen wagen und Mut erbitten.

Nein, noch nicht vollkommen Gottes Reich, in dem alle Tränen abgewischt sein werden, aber wir können einander zu Engeln werden, zu Boten Gottes. Gott lässt sich nicht greifen, nicht auf eine Festplatte speichern, nicht einsperren, auch nicht in Kirchen. Aber Gott lässt sich erfahren in unserem Leben wo wir Trost finden, begleitet und getragen werden, Umkehr möglich machen, Vertrauen erfahren. „Euer Herz erschrecke nicht“ – das aber ist sozusagen die Visitenkarte Gottes. Wir dürfen darauf vertrauen: Gott will uns begleiten auf allen unseren Wegen - Gottes Engel weichen nie. Es gibt einen Kontrast zwischen Gottes Zusage und unserem unfertigen, unvollkommenen Leben. Das ist offensichtlich. Da ist eine Verheißung spürbar, aber die Realität ist knallhart….

Denn Erschrecken gibt es ja nicht nur im persönlichen Leben, sondern auch mit Blick auf unsere Welt.

Nichts ist gut in Sachen Klima, wenn weiter die Gesinnung vorherrscht: Nach uns die Sintflut! Da ist Erschrecken angesagt und Mut zum Handeln, gerade nach dem Klimagipfel in Kopenhagen.

Nichts ist gut in Afghanistan. All diese Strategien, sie haben uns lange darüber hinweggetäuscht, dass Soldaten nun einmal Waffen benutzen und eben auch Zivilisten getötet werden. Das wissen die Menschen in Dresden besonders gut! Wir brauchen Menschen, die nicht erschrecken vor der Logik des Krieges, sondern ein klares Friedenszeugnis in der Welt abgeben, gegen Gewalt und Krieg aufbegehren und sagen: Die Hoffnung auf Gottes Zukunft gibt mir schon hier und jetzt den Mut von Alternativen zu reden und mich dafür einzusetzen. Manche finden das naiv. Ein Bundeswehroffizier schrieb mir, etwas zynisch, ich meinte wohl, ich könnte mit weiblichem Charme Taliban vom Frieden überzeugen. Ich bin nicht naiv. Aber Waffen schaffen offensichtlich auch keinen Frieden in Afghanistan. Wir brauchen mehr Fantasie für den Frieden, für ganz andere Formen, Konflikte zu bewältigen. Das kann manchmal mehr bewirken als alles abgeklärte Einstimmen in den vermeintlich so pragmatischen Ruf zu den Waffen. Vor gut zwanzig Jahren haben viele Menschen die Kerzen und Gebete auch hier in Dresden belächelt….

Nichts ist gut, wir erschrecken, wenn wir erkennen, wie bei uns eine solche Atmosphäre der Gnadenlosigkeit herrscht und alle immer stark sein müssen – wie unmenschlich! Da haben wir Zeugnis zu geben von der Nächstenliebe, die unserem Glauben entspringt. Nein, es ist nicht alles gut. Aber trotzdem müssen wir nicht deprimiert oder mit gesenktem Haupt ins neue Jahr gehen. „Seht auf und erhebt eure Häupter“ heißt es in der Bibel. Aber ja doch! Wir glauben an den auferstandenen Christus und nicht an einen Toten. Wir haben Hoffnung für diese Welt und über diese Welt hinaus. Deshalb können wir die Spannung aushalten zwischen Erschrecken und Gottvertrauen, zwischen Ängsten und Mut zur Weltverbesserung. Wir können fröhlich feiern, ohne Fassaden. Denn unser Glaube blendet Leid und Kummer in der Welt nicht aus!...

Gott ist kein einsamer Himmelsherrscher, sondern mitten unter uns wie ein Freund oder eine Schwester, wie ein Mensch, der etwas weiß von den Höhen und Tiefen des Lebens, von Liebe und Glück, aber auch von Ängsten und Sorgen. Dieser Glaube führt gewiss nicht dazu, dass alle Mühen und Ängste, aller Schrecken und alle Fragen unserer Welt aufgehoben sind. Als Christen sind wir eben gerade nicht weltfremd oder weltentrückt! Aber wir glauben, dass die Lebenszusage Gottes diese Welt mit ihren vielen Sorgen verwandeln kann. Sie ermutigt uns, gegen das Erschrecken anzutreten in dieser Welt. Indem wir den einsamen alten Nachbarn besuchen, dem Jungen die Scham nehmen und offen darüber sprechen, was Armut bedeutet. Indem wir gegen Feindbilder antreten. Oder durch einen nachhaltigen Lebensstil praktizieren. Viele kleine Schritte sind möglich jeden Tag. So gewinnt nicht das Erschrecken Oberhand, sondern Gottvertrauen….

Lasst uns also mit Gottvertrauen und Mut in dieses neue Jahr gehen. Unser Herz muss nicht erschrecken, wir sind gehalten und wir können halten, wir sind ermutigt und können andere ermutigen, wir sind durch den Glauben veränderte Menschen und können etwas verändern, damit andere nicht länger erschrecken müssen.

Das hören annehmen können, bedeutet, gesegnet sein. Dankbar, froh, aber eben auch gehalten, getragen in den Zeiten von Fragen, Auseinandersetzung und innerer Unruhe.

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Wir bedauern den Rücktritt der EKD Ratsvorsitzenden, Bischöfin Dr. Margot Käßmann!



Internationaler Begrüßungsabend ESG-TeamerInnen Treffen
Wir kochen gemeinsam iranische Köstlichkeiten [...]

8. April 2010, 19:00 Uhr
ESG, Grindelallee 43, Sauerberghof, Haus B

Wir freuen uns auf neue Le [...]

13. April 2010, 19:00 Uhr
ESG, Grindelallee 43, Sauerberghof, Haus B

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Morgenandacht mit anschließendem Frühstück Internationaler Abend - Die Demokratie als Friedensursache

 

15. April 2010, 08:30 Uhr
ESG, Grindelallee 43, Sauerberghof, Haus B

Vortrag und Diskussion mit Houd Konate, Studen [...]

22. April 2010, 19:00 Uhr
ESG, Grindelallee 43, Sauerberghof, Haus B
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